Koordination und Vernetzung

 

In der Stadt Erlangen gibt es eine Vielzahl von Projekten und Initiativen mit der   Zielsetzung, Jugendliche auf ihrem Weg in das Erwerbsleben zu unterstützen.

Eine institutionelle Vernetzung und Integration der Strategien der Akteure im Übergang von Schule in den Beruf kann die Integrationserfolge verbessern.

Daraus können sich eine Reihe von Perspektiven ergeben:
 

- Reduzierung des Anteils der Schulabgänger ohne Abschluss bzw. mit 

  unzureichenden Kompetenzen

- Bereitstellung eines ausreichenden Ausbildungsangebotes
- Gezielter Einsatz von Maßnahmen und
- Entwicklung von Alternativen zum dualen Ausbildungssystem.

Das System der beteiligten Akteure bietet wenig Überblick für die Jugendlichen und deren Eltern, so dass in einer anderen Struktur die Beratung in diesem Übergang gebündelt werden sollte. Dazu braucht es neben der Vernetzung auch ein integratives Übergangsmanagement. In letzteres ist die Einbindung der Eltern wichtiger Bestandteil.

Vernetzung und Übergangsmanagement sind die tragenden Säulen der Kompetenzinitiative Ausbildung, unter Einbeziehung des Leistungsangebotes vom Verein JAZ.

Bei der Wahrnehmung komplementärer Funktionen gegenüber Schulen, Betrieben und Arbeitsagentur ist Nachhaltigkeit ein wesentlicher Faktor. Der Aufbau eines Übergangssystems, basierend auf der Vernetzung aller Beteiligten, braucht Zeit und gelingt nur durch eine systematische, nachhaltige Herangehensweise. Erfolge zeigen sich eher langfristig, eine kontinuierliche Arbeit unabhängig von Modellprojekten und Zuschüssen ist notwendig. Aus diesem Grunde sollte die Aufgabe von der Stadt Erlangen übernommen werden, auch im Hinblick auf die
Einbindung der kommunalen Ausschüsse.